SSB Senioren Schutz Bund "Graue Panther 


Koblenz - Neuwied - Westerwald e.V.

Die VISIONÄRE

Bewegung i.G.

Bundessprecher

Norbert Haas


Utopien oder Realität?


Die moderne Zivilisation kann die tiefen Bedürfnisse des Menschen, vor allem in Bezug auf ein echtes Identitätserleben, nicht befriedigen und vermittelt mit ihrem übergroßen Maß an individueller Freiheit und Wohlstand eher „das Gefühl einer intensiven Langeweile“ und Orientierungslosigkeit. Die Menschen müssen nicht mehr für sexuelle oder politische Freiheit kämpfen; sie sind „nicht mehr in Gefahr zu Sklaven zu werden, sondern zu Robotern“.

Obwohl die Selbstverantwortung des Einzelnen zunehmend gefragt ist, wird im modernisierten Kapitalismus aufgrund der raschen wirtschaftlichen und technischen Entwicklung gleichzeitig ein hohes Maß an Flexibilität erwartet. Gab es früher offene Autoritäten, gegen die man sich auflehnen konnte, wie den König, den mächtigen Chef usw., ist im 20. Jahrhundert vielfach keine persönliche Machtquelle mehr ausfindig zu machen. Macht scheint sich entpersonalisiert zu haben und ist höchstens noch als anonymer Markt fassbar, für dessen Wirkungsweise die Gesetze von Angebot und Nachfrage gelten und somit kein Einzelner belangt werden kann. Aus der mechanisch fortlaufenden Anonymität entspringt die Erwartungshaltung, das tun zu sollen, was alle anderen auch tun.

Damit soll jetzt endlich Schluss sein! die VISIONÄRE denken anders!

Alte Systeme überdenken und neue IDEEN zulassen, für einen wirklichen Aufbruch in eine zukunftssichere Neue Welt.

Informationen unter 01520 881 3309


SSB Senioren Schutz Bund "GRAUE PANTHER"
          Koblenz - Neuwied - Westerwald e.V.

unterstützt die Gründung der Bewegung

                                   Die 
VISIONÄRE

Nur gemeinsam sind wir stark !





Die Wertschöpfungsabgabe als


 Finanzierung der


sozialen Sicherung in Deutschland


Eine Alternative zur Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme

 Zusammengestellt von Norbert Haas, Neuwied


Die Geburtsstunde der deutschen Sozialversicherung


Die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts schuf die neue Klasse der "Arbeiter". Sie und ihre Familien waren sozial nicht abgesichert und litten daher bei Invalidität oder im Alter oft unter großer Not. Eine allumfassende Vorsorge gegen die Wechselfälle des Lebens gab es noch nicht.


Angesichts des wachsenden Einflusses der Sozialdemokratie sah sich schließlich Kaiser Wilhelm I. auf Anraten von Reichskanzler Bismarck veranlasst, in seiner Thronrede bei der Reichstags-Eröffnung am 17. November 1881 dem Reichstag seine Auffassung vorzutragen, "dass die Heilung der sozialen Schäden nicht ausschließlich im Wege der Repression sozialdemokratischer Ausschreitungen, sondern gleichmäßig auf dem der positiven Förderung des Wohles der Arbeiter zu suchen sein werde". Der Kaiser legte daher in dieser "Kaiserlichen Botschaft" dem Reichstag diese Aufgabe von neuem ans Herz und forderte ihn auf, Gesetze zum Schutz der Arbeiter gegen Krankheit, Unfall, Invalidität und im Alter zu beschließen.


Der Reichstag verabschiedete daraufhin nach intensiven Beratungen


  • 1883 das Krankenversicherungsgesetz,
  • 1884 das Unfallversicherungsgesetz und
  • 1889 das Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetz.


Im Laufe des Jahres 1890 wurden 31 Versicherungsanstalten als Träger der Invalidenversicherung errichtet. Sie zahlten ab 1891 Invalidenrenten an Versicherte, wenn diese "dauernd erwerbsunfähig" waren. Altersrenten wurden erst mit Vollendung des 70. Lebensjahrs bewilligt. Hinterbliebenenrenten gab es damals noch nicht. Die Renten wurden finanziert durch gleich hohe Beiträge der Versicherten und Arbeitgeber sowie durch einen Reichszuschuss - eine Regelung, die sich im Prinzip bis heute erhalten hat.


Seit Mitte der 1970er geht der Anteil der Arbeitnehmer/Innen Entgelte am Volkseinkommen zurück, d.h. die Lohnquote sinkt. Die Finanzierung der Sozialversicherungssysteme (Arbeitslosigkeit, Alter, Gesundheit, Unfall) wird also von einem immer kleiner werdenden Anteil des Volkseinkommens finanziert.


Digitalisierung und Vernetzung der Produktionsprozesse wird die Arbeitswelt über kurz oder lang grundlegend ändern und damit auch die Grundlagen, wie die Staatsaufgaben und der Sozialstaat finanziert werden.


In den nächsten zehn Jahren werden Automatisierung und Digitalisierung eine massive Reduktion klassischer Lohnarbeit mit sich bringen. Jeder, der in der Wirtschaft arbeitet, weiß das. Deswegen müssen wir zur Finanzierung des Wohlfahrtsstaates weg von der alleinigen Besteuerung der Arbeit, hin zu einer breiteren Finanzierungsgrundlage kommen.


Umverteilung statt Schröpfung:


Unsere Gesellschaft wird - insgesamt - immer reicher. Die Gesellschaft wird auch immer älter, die Arbeitslosigkeit steigt: Der Sozialstaat gilt angeblich als unfinanzierbar. Grundlage zur Bemessung der Sozialversicherungsbeiträge ist, wie im arbeitsintensiven 19. Jahrhundert, die Lohn- und Gehaltsumme.


Bei der Wertschöpfungsabgabe geht es nicht um eine „neue Steuer“, sondern um eine neue Verteilung. Wer arbeitet, dessen Wertschöpfung wird heute schon hoch besteuert.


Was soll die Wertschöpfungsabgabe alles umfassen?


Wesentliche Teile des Sozialsystems, von Gesundheits-, Unfall-, Pensions- bis hin zu Familienleistungen, werden durch Beiträge der Arbeitnehmer/Innen und Arbeitgeber/Innen –auf die Lohnsumme finanziert. Die derzeitige Bemessungsgrundlage beruht rein auf dem Faktor Arbeit.

Durch die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe soll das Bruttoinlandsprodukt ./. der Arbeitnehmerentgelte einen Beitrag zur Finanzierung der sozialen Absicherungssysteme leisten.

 

Zukünftige Organisation der deutschen Sozialversicherungen

Da sich die Politik bis heute, als unfähig erwiesen hat, die Probleme der Sozialversicherungen zu lösen, bedarf es einer völlig neuen Konzeption:

 


  1. Gründung der Deutschen Sozialversicherungs AG

      Die Verwaltung der Einnahmen muss nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen – ohne Risiko – erfolgen. Daher müssen

      unternehmerisch denkende Menschen die Verwaltung des Kapitals und dessen Vermehrung übernehmen.

      Der Regierung muss jegliche Einflussnahme, je nach Kassenlage, entzogen werden.

2.   Alle Gelder müssen mündelsicher angelegt werden mit einer Mindestverzinsung.

3.   Jede/r Bürger/Innen kann/können Anteile erwerben.



 

Rentenversicherung nach neuem Modell



Brutto Inlandsprodukt 2017                                  2725,00 Mrd €       

Entstehung


Land-, Forstwirtschaft, Fischerei      0,5 %


Produzierendes Gewerbe                25,8 %


Baugewerbe                                    4,7 %


Handel, Gastronomie, Verkehr         15,5 %


Finanzierung, Vermietung,


Unternehmensdienstleister             31,2 %


Öffentliche und private


Dienstleister                                    22,3 %     


Gesamt                                             100 %            


 


Wertschöpfungsabgabe                                    1 %      27,25 Mrd  €


 


Volkseinkommen                                            2265,10 Mrd. €


Verteilung


Arbeitnehmerentgelt                        68,1 %


Unternehmens- und


Vermögenseinkommen                     31,9 %


Wertschöpfungsabgabe                                1 %      22,65 Mrd. €


Jährliche Einnahmen auf der Grundlage 2017


Sozialversicherungs AG                   49,90 Mrd.



Neuberechnung von Renten für deutsche Staatsbürger


Einführung der Wertschöpfungsabgabe am 01.01.2020

Erhebung der Beiträge von 1% des BIP (Einmalzahlung bis monatlich)

Berechnungsgrundlage ist das BIP des Jahres 2019

Für Unternehmen und Arbeitnehmer/innen entfallen die bisherigen Beiträge zu gesetzlichen Rentenversicherung ab 01.01.2021

Derzeitige Rentenzahlungen insg. 2017            298.932 Mio. €


MÖGLICH ab 01.01.2021

Verdopplung der Rentenzahlungen (Alt)           597.864 Mio. €





Umstellung der Altersrente auf 100 % des letzten Nettoeinkommens (Neu)


Bei nicht vorhandenem oder geringem Einkommen ist eine solidarische Grundrente von 1500,00 € zu zahlen.


Es erfolgt eine jährliche Anpassung in Höhe der Inflationsrate.


Für berufliche Eingliederung und Rehabilitationsmassnahmen werden 5,0 Mrd. € angesetzt.


Menschen, die in Deutschland leben und arbeiten und nicht mindestens 10 Jahre vor Rentenbeginn die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt haben, können an diesem System nicht teilhaben.


Für diese Personengruppe gilt die solidarische Grundrente, oder ihr individueller Anspruch.


Jede/r Rentner/in kann sich selbst ausrechnen, wie das zukünftige Leben sich gestalten lässt.


Weitere Bereiche der Sozialversicherung werden zügig umgestellt.






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    Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will

                                                                                                                             Victor Hugo